Diese Angaben machte der DG-Minister Gregor Freches (PFF) bei der Regierungskontrolle im PDG nach einer Frage der Abgeordneten Diana Stiel (Vivant). Finanziert wurde das Projekt u.a. durch 34.000 Euro der DG für 2024 und 2025 im Rahmen einer Initiative in der Erwachsenenbildung.
Weitere 5.000 Euro kamen von der Provinz Lüttich, 6.000 Euro steuerte der Bürgerfonds Ostbelgien bei. Für 2026 sind zusätzliche 20.000 Euro für Personal und Hosting vorgesehen. Zudem stehen perspektivisch weitere 40.000 Euro zur Weiterentwicklung im Raum, ergänzt durch mögliche Drittmittel etwa aus EU-Programmen. Die Plattform soll die politische Bildung stärken, indem sie Angebote bündelt und leicht zugänglich macht. Ziel ist es, Infos, Beteiligungsformate und Lerninhalte so aufzubereiten, dass sie auch ohne gezielte Suche von den Bürgern gefunden und genutzt werden können. Diana Stiel zeigte sich grundsätzlich offen, äußerte jedoch Zweifel, ob die Plattform in Zeiten digitaler Reizüberflutung ausreichend wahrgenommen werde und nicht am Ende nur ein Angebot für bereits politisch Interessierte bleibe. Marcel Henn (CSP) begrüßte die Initiative und betonte, dass die Stärkung der Demokratie dabei im Mittelpunkt stehen müsse. Andreas Jerusalem (Ecolo) verwies darauf, dass neben den Kosten vor allem der konkrete Mehrwert der Plattform entscheidend sei. Kathy Veithen (ProDG) hob hingegen hervor, dass gerade die Bündelung von Informationen helfen könne, Orientierung bei diesem Thema zu schaffen. (sc)

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