Wer in diesen Tagen nach der richtigen Antwort auf die steigenden Energiepreise sucht, sollte zuerst mit einer falschen Illusion aufräumen: Es gibt kein kostenloses Trostpflaster. Die Arizona-Koalition predigt seit ihrem Amtsantritt Haushaltsstrenge. Dass sie nun auch bei den Energiehilfen nicht plötzlich den Geldhahn aufdrehen kann, ist nur folgerichtig. Mehr noch, und in diesem Punkt hat Premier Bart De Wever (N-VA) vollkommen recht: Pauschale Hilfen mögen politisch verführerisch sein, volkswirtschaftlich wären sie ein Fehler. Wer in einer Angebotskrise die Nachfrage mit Steuergeld ankurbelt, drückt nicht auf die Bremse, sondern aufs Gaspedal.
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