Die frankophonen Liberalen (MR) sehen ihre Forderungen teilweise erfüllt. Parteichef Georges-Louis Bouchez sprach von einem wichtigen ersten Schritt und begrüßte insbesondere die gezielte Unterstützung für Erwerbstätige. Weitere Maßnahmen müssten jedoch geprüft werden.
Der MR hatte in den vergangenen Tagen verstärkt Druck auf die Regierung ausgeübt und unter anderem zusätzliche Entlastungen gefordert. Eine zentrale Forderung – die Einführung eines sogenannten umgekehrten Cliquet-Systems zur Senkung der Kraftstoffpreise – wurde jedoch nicht übernommen.
Kritik kommt hingegen von der Sozialistischen Partei (PS). Ihr Vorsitzender Paul Magnette bemängelte, dass die Regierung weiterhin keinen umfassenden Plan zur Abfederung der sozialen Folgen der Energiepreiskrise vorgelegt habe.
Die bisherigen Maßnahmen kämen zu spät und seien unzureichend, so Magnette. Angesichts steigender Preise und wachsender Belastungen für Haushalte und Wirtschaft seien deutlich stärkere Eingriffe notwendig. (belga/rt)

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