„4.366 Tonnen gesammelt und zwei Jahre Vorsprung gegenüber Europa – darauf können wir stolz sein“, erklärte Bebat-CEO Peter Coonen. „Das ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit – mit einem dichten Netz an Sammelstellen und gezielten Sensibilisierungskampagnen.“
Ein entscheidender Grund für den Erfolg ist das engmaschige Sammelsystem im ganzen Land. Rund 23.000 Sammelstellen stehen zur Verfügung – etwa in Supermärkten, Schulen, Geschäften oder Recyclinghöfen. Zusätzlich wurden 2025 mehr als vier Millionen Sammelboxen an Haushalte verteilt, um Batterien bequem zu Hause zu sammeln.
Ein erheblicher Teil der Altbatterien stammt aus Unternehmen, die rund 38 Prozent der Gesamtmenge beisteuern. Dahinter folgen Recyclingparks (27 Prozent) und der Einzelhandel (18 Prozent). Auch Schulen leisten mit rund 12 Prozent einen wichtigen Beitrag.
Batterien überall im Alltag
Batterien sind längst aus dem Alltag nicht mehr wegzudenken: von Fernbedienungen und Spielzeug bis hin zu Smartphones, Laptops, E-Bikes oder Elektrowerkzeugen. Besonders Lithium-Ionen-Batterien gewinnen an Bedeutung – heute sind rund 90 Prozent davon fest in Geräten verbaut.
„Eine gute Sammlung ist entscheidend, um die sichere Verarbeitung zu gewährleisten und wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Kobalt und Nickel zurückzugewinnen“, betont Bebat.
Noch Potenzial nach oben
Trotz der positiven Bilanz sieht die Organisation weiterhin Verbesserungsmöglichkeiten. Viele Batterien landen noch immer ungenutzt in Schubladen oder werden nicht aus alten Geräten entfernt.
Die Europäische Union hat deshalb bereits das nächste Ziel festgelegt: Bis 2030 sollen 73 Prozent aller Batterien gesammelt werden. (belga/calü)

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