Neben Belgien haben unter anderem die Mitorganisatoren Niederlande und Kolumbien sowie Länder wie Deutschland, Frankreich, Spanien oder Brasilien ihre Teilnahme bestätigt. Auch die Europäische Union wird vertreten sein.
Die teilnehmenden Staaten stehen für rund ein Fünftel der weltweiten Produktion und nahezu ein Drittel des globalen Verbrauchs fossiler Energien. Die Gruppe vereint dabei sehr unterschiedliche Interessen: Neben besonders vom Klimawandel bedrohten Inselstaaten wie Tuvalu sind auch große Förderländer wie Norwegen vertreten.
Ziel des Treffens ist der Aufbau einer internationalen Koalition, die den schrittweisen Ausstieg aus fossilen Brennstoffen konkret vorantreiben soll.
Neuer Anlauf nach stockender Klimapolitik
Eigentlich war eine solche Energiewende bereits auf der COP28 grundsätzlich vereinbart worden. Doch konkrete Fortschritte blieben bislang aus. Auch bei der darauffolgenden Konferenz in Belém gelang es nicht, das Thema verbindlich in der Abschlusserklärung zu verankern.
Vor allem Kolumbien setzte sich danach dafür ein, den Prozess wieder anzustoßen. Gemeinsam mit den Niederlanden und weiteren willigen Staaten wurde schließlich beschlossen, unabhängig von den stockenden Verhandlungen auf globaler Ebene voranzugehen.
Die erste Zusammenkunft dieser neuen Koalition ist nun vom 24. bis 29. April in Santa Marta geplant. Dort sollen konkrete Schritte für eine Abkehr von fossilen Energieträgern erarbeitet werden – ein Thema, das angesichts der globalen Klimakrise weiter an Dringlichkeit gewinnt. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren