Föderalregierung will illegale Vape-Webshops sperren

<p>Einweg-Vapes sind in Belgien verboten.</p>
Einweg-Vapes sind in Belgien verboten. | Foto: picture alliance/dpa

Hintergrund ist das Verbot von Einweg-Vapes, das Gesundheitsminister Frank Vandenbroucke (Vooruit) im vergangenen Jahr eingeführt hatte. Seither hat der Inspektionsdienst des Gesundheitsministeriums mehr als 2.600 Kontrollen durchgeführt. In klassischen Verkaufsstellen wie Nachtläden, Fachgeschäften und im Einzelhandel wurden zwar weiterhin Verstöße festgestellt, insgesamt habe sich die Lage dort aber deutlich verbessert.

Anders stellt sich die Situation im Internet dar. Bei rund 90 Prozent der überprüften Webshops wurden Verstöße festgestellt. Um gegen die Anbieter vorzugehen, hat Vandenbroucke einen Aktionsplan ausgearbeitet. Demnach sollen belgische Webseiten, die weiterhin illegale Produkte verkaufen, vorübergehend oder dauerhaft gesperrt werden. Dazu arbeitet der Inspektionsdienst mit DNS Belgium zusammen, der Organisation, die die belgischen Domainnamen verwaltet.

Zugleich weichen viele Konsumenten auf ausländische Anbieter aus, die oft günstigere Produkte anbieten. Auch hier plant die Regierung anzusetzen. Nach Angaben des Ministeriums laufen fortgeschrittene Gespräche mit dem Zentrum für Cybersicherheit. Ziel ist es, künftig auch den Zugang zu ausländischen Webshops für belgische Nutzer zu blockieren. (belga/svm)

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