Großbrand bei Entsorgungsbetrieb nahe belgischer Grenze

<p>Spezialeinsatzkräfte bekämpfen Großbrand in Maastricht.</p>
Spezialeinsatzkräfte bekämpfen Großbrand in Maastricht. | Foto: picture alliance/dpa

Zahlreiche Einsatzkräfte rückten mit schwerem Gerät an. Unterstützung erhielt die Feuerwehr unter anderem vom Werkfeuerwehr-Team des Chemieparks Chemelot, das Spezialausrüstung bereitstellte.

Welche gefährlichen Stoffe sich genau in der betroffenen Halle befinden, ist bislang noch unklar. „Unsere Erkundungseinheiten führen derzeit Messungen durch“, erklärte eine Sprecherin der Feuerwehr. Bislang seien keine gefährlichen Konzentrationen festgestellt worden. Verletzte gab es nach ersten Angaben nicht.

Die Rauchwolken ziehen nach Nordosten in Richtung des niederländischen Ortes Bunde. Anwohner wurden vorsorglich aufgefordert, Fenster und Türen geschlossen zu halten sowie Lüftungsanlagen abzuschalten.

Um das Feuer unter Kontrolle zu bringen, kamen neben zahlreichen Feuerwehrkräften auch spezielle Mittel zum Einsatz. So wurde ein Löschroboter in Stellung gebracht, der bei Bedarf in das Gebäude vordringen kann, ohne Einsatzkräfte zu gefährden. Zudem setzte die Feuerwehr ein Drohnenteam ein, um sich ein besseres Lagebild zu verschaffen. Die Werkfeuerwehr von Chemelot entsandte darüber hinaus ein Fahrzeug mit besonders langem Löscharm. Mehrere Drehleitern unterstützen ebenfalls die Löscharbeiten.

Rund um das Gelände wurde eine weiträumige Absperrung eingerichtet, um die Sicherheit zu gewährleisten. Betriebe in der unmittelbaren Umgebung sind derzeit nicht erreichbar.

Das Unternehmen PreZero betreibt auf dem Gelände eine Anlage zur Verarbeitung verschiedenster Abfallarten. Die Ursache des Brandes ist bislang unklar. (belga/calü)

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