Eskalation in Löwen: Demo von NSV endet in Gewalt

<p>Rund 500 Teilnehmer zogen durch Löwen.</p>
Rund 500 Teilnehmer zogen durch Löwen. | Foto: belga

Bereits kurz nach dem Start der Demo kam es zu ersten Zwischenfällen. Teilnehmer reagierten auf kritische Reaktionen von Anwohnern mit dem Zünden und Werfen von Feuerwerkskörpern. Auch Gegendemonstranten versuchten mehrfach, die Route zu blockieren, was den Zug immer wieder zum Stillstand brachte.

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Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz und musste wiederholt eingreifen. Unter anderem wurde die Menge zeitweise mit Unterstützung von Hunden zurückgedrängt. Wasserwerfer standen bereit, kamen jedoch nicht zum Einsatz.

<p>Es gab mehrere Verletzte.</p>
Es gab mehrere Verletzte. | Foto: belga

Im Verlauf des Abends verschärfte sich die Lage weiter. Vor allem Gruppen gewaltbereiter Teilnehmer aus dem Umfeld von Fußball-Hooligans suchten gezielt die Konfrontation mit linken Gegendemonstranten. Mehrfach kam es zu Auseinandersetzungen, bei denen auch Personen verletzt wurden. Nach Angaben der Polizei wurden insgesamt etwa 20 Gegendemonstranten festgenommen.

<p>Die Gewaltbereitschaft zahlreicher Demonstranten war hoch.</p>
Die Gewaltbereitschaft zahlreicher Demonstranten war hoch. | Foto: belga

Auch nach dem offiziellen Ende der Kundgebung blieb die Situation angespannt. In der Innenstadt sammelten sich sowohl rechte als auch linke Gruppen – insbesondere rund um den Oude Markt, wo viele Teilnehmer den Abend in Lokalen fortsetzten. Die Polizei blieb bis in die Nacht mit sichtbarer und ziviler Präsenz vor Ort, um weitere Eskalationen zu verhindern.

Zu einem weiteren Zwischenfall kam es später auf der Bondgenotenlaan: Dort griff eine Gruppe von Hooligans einen Mann ausländischer Herkunft an.

<p>Tom Van Grieken (rechts) war in Löwen dabei.</p>
Tom Van Grieken (rechts) war in Löwen dabei. | Foto: belga

Neben NSV-Mitgliedern nahmen auch Vertreter rechtsextremer Gruppierungen wie dem Vlaams Belang um Parteichef Tom Van Grieken sowie Delegationen aus dem Ausland an der Demonstration teil. Unter den Rednern befand sich unter anderem der italienische Aktivist Andrea Ballarati. (belga/calü)

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