Die Ermittlungen nahmen bereits am 9. Februar 2026 eine entscheidende Wendung, als eine aufmerksame Zeugin in Bütgenbach eine verdächtige Person beobachtete, die sich auffällig um ein Wohnhaus bewegte. Sie informierte umgehend die Polizei. Dieser Hinweis setzte umfangreiche Ermittlungen in Gang.
Im Zuge der darauffolgenden Untersuchungen arbeiteten die Polizeizonen Berlaar-Nijlen, Secova und Eifel eng zusammen. Dabei verdichteten sich die Hinweise, dass der nun festgenommene Mann über einen längeren Zeitraum hinweg sowohl in Flandern als auch auf dem Gebiet der Deutschsprachigen Gemeinschaft sowie in angrenzenden wallonischen Gemeinden aktiv gewesen sein könnte.
Zudem besteht der Verdacht, dass der Vater des Beschuldigten in die Taten involviert gewesen sein könnte, indem er seinen Sohn wiederholt zu den mutmaßlichen Tatorten gefahren haben könnte. Die entsprechenden Ermittlungen dauern an.
Zunächst wurde der Fall von der Staatsanwaltschaft Eupen geführt, bevor nach der Festnahme der beiden Verdächtigen der Untersuchungsrichter in Eupen mit der weiteren Aufklärung beauftragt wurde.
Die Polizei nimmt diesen Fall zum Anlass, erneut auf die wichtige Rolle von Zeugen hinzuweisen. Sie ist auf Hinweise aus der Bevölkerung angewiesen. Verdächtige Beobachtungen können jederzeit über die Notrufnummer 101 gemeldet werden. Solche Informationen können für spätere Ermittlungen von großem Wert sein – jedoch stets unter der Voraussetzung, dass die eigene Sicherheit nicht gefährdet wird. (red/arco)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren