Sowohl die Zahl der inländischen als auch der internationalen Besucher nahm zu. Insgesamt kamen 7 Millionen Gäste aus Belgien nach Flandern (+2 Prozent), während 8,3 Millionen ausländische Touristen gezählt wurden (+3 Prozent).
Die meisten internationalen Besucher stammen aus den Nachbarländern. An erster Stelle stehen die Niederlande mit 1,9 Millionen Gästen, gefolgt von Deutschland (1,1 Millionen) und Frankreich (1 Million).
Ausländische Touristen besuchen vor allem die flämischen Kunststädte wie Antwerpen, Gent, Brügge, Löwen und Mechelen. Belgische Besucher zieht es hingegen vor allem an die Küste.
Nach Provinzen liegt Westflandern mit 4,3 Millionen Ankünften vorne. Es folgen Antwerpen mit 2,7 Millionen sowie Limburg, Flämisch-Brabant und Ostflandern mit jeweils rund 1,5 Millionen Besuchern.
Auch Museen und Attraktionen waren gut besucht: Insgesamt wurden 27,4 Millionen Besuche gezählt, ein Plus von 0,9 Prozent. Rund 40 Prozent entfielen auf Freizeitangebote im Freien wie Freizeit-, Tier- oder Naturparks. Museen zählten 6,8 Millionen Besucher.
Die meistbesuchte Attraktion bleibt Plopsaland De Panne, gefolgt von der Sint-Baafskathedraal in Gent und den Bootsrundfahrten auf den Grachten von Brügge.
Der flämische Tourismusminister Hans Bonte zeigte sich zufrieden mit den Zahlen. Der Tourismussektor wachse weiter und sei ein wichtiger Impuls für Gastronomie und Wirtschaft. Künftig solle verstärkt auf die Bezahlbarkeit geachtet werden, damit auch einkommensschwächere Familien Ausflüge oder Kurzurlaube unternehmen können. (belga/rt)

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