Seit der Eröffnung am 21. März 2014 hat sich das Museum zu einer festen Größe im Erinnerungstourismus rund um den Zweiten Weltkrieg entwickelt. Mehr als 1,5 Millionen Besucher wurden bislang gezählt, rund 60 Prozent davon aus dem Ausland.
In den vergangenen Jahren wurde der Standort kontinuierlich erweitert. Dazu zählen unter anderem die Erschließung des Bois Jacques sowie die Renovierung der McAuliffe-Keller im Jahr 2024. Insgesamt flossen rund 30 Millionen Euro in das Projekt, vor allem aus wallonischen und europäischen Mitteln.
Bürgermeister Benoît Lutgen verwies auf die positiven wirtschaftlichen Effekte für die Region. Ein Teil der kommunalen Investitionen habe sich durch den wirtschaftlichen Erfolg bereits amortisiert. Zudem dient das Museum als Veranstaltungsort für internationale Konferenzen mit prominenten Gästen wie François Hollande, Florence Aubenas und Bernard-Henri Lévy.
Inhaltlich soll das Museum weiter ausgebaut werden. Bereits heute reicht die Ausstellung bis zum Jahr 1989. Künftig soll auch die Zeit nach dem Fall der Berliner Mauer bis in die Gegenwart stärker thematisiert werden. Ziel sei es, Besucher verstärkt für aktuelle gesellschaftliche Herausforderungen zu sensibilisieren und die Werte von Freiheit und Demokratie in den Mittelpunkt zu stellen. (belga/rt)

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