Nach Angaben der Behörde gehen weiterhin zahlreiche Meldungen zu solchen Gruppen ein. Nutzer gelangen meist über soziale Netzwerke in die Chats. Dort versprechen Betrüger exklusive Börsenanalysen und hohe Gewinne.
Um Vertrauen zu schaffen, missbrauchen die Täter häufig Namen und Logos bekannter Banken oder Medien. Teilweise geben sie sich auch als Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft oder Finanzwelt aus. So wurde unter anderem der Name des Ökonomen Geert Noels verwendet.
Die FSMA rät Betroffenen, solche Gruppen umgehend zu verlassen und die Telefonnummern der Verantwortlichen zu blockieren. Zudem sollten weder den Anlagetipps gefolgt noch Apps heruntergeladen werden, die in den Chats beworben werden. Diese Anwendungen seien betrügerisch und könnten Schadsoftware enthalten.
Vorsicht sei auch nach einem Betrugsfall geboten. In sogenannten „Recovery Room“-Fällen nehmen Täter erneut Kontakt auf und bieten an, verlorenes Geld zurückzuholen – mit dem Ziel, die Opfer ein weiteres Mal zu täuschen. (belga/rt)

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