Belgische Jazz-Legende Steve Houben mit 76 Jahren verstorben

<p>Für sein Lebenswerk und seinen kulturellen Einfluss wurde Steve Houben 2016 mit dem „Mérite wallon“ (Wallonischer Verdienstorden) ausgezeichnet.</p>
Für sein Lebenswerk und seinen kulturellen Einfluss wurde Steve Houben 2016 mit dem „Mérite wallon“ (Wallonischer Verdienstorden) ausgezeichnet. | Foto: belga

Houben prägte die internationale Jazzszene über Jahrzehnte als begnadeter Saxofonist, Flötist und Komponist. Im Laufe seiner beeindruckenden Karriere stand er mit Weltstars wie Chet Baker, Toots Thielemans und Bill Frisell auf der Bühne.

Pionier der Musikausbildung

Neben seinem künstlerischen Schaffen war Houben ein Wegbereiter für den musikalischen Nachwuchs. Ende der 1970er Jahre gründete er am Konservatorium von Lüttich eine der ersten Jazzschulen des Landes. Sein Engagement für die Institution krönte er 2012 mit der Ernennung zum Direktor des Königlichen Konservatoriums.

Ein Leben für die Musik

„Er war ein Mann voller Leidenschaft, nicht nur für den Jazz, sondern auch für klassische und traditionelle Musik“, würdigte ihn die RTBF. Für sein Lebenswerk und seinen kulturellen Einfluss wurde er 2016 mit dem „Mérite wallon“ (Wallonischer Verdienstorden) ausgezeichnet. Houben hinterlässt ein reiches musikalisches Erbe, das weit über die Grenzen Belgiens hinausreicht. (ag)

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