Bei der 117. Austragung des Klassikers setzte sich der Weltmeister nach 298 Kilometern im Sprint gegen den Briten Tom Pidcock durch, während der Belgier Wout van Aert den dritten Platz belegte.
Der Sieg des Topfavoriten hing jedoch zwischenzeitlich am seidenen Faden: Rund 32 Kilometer vor dem Ziel war Pogacar in einen schweren Sturz verwickelt, in den auch seine großen Rivalen Wout van Aert und Vorjahressieger Mathieu van der Poel verstrickt waren. Trotz dieses Rückschlags kämpften sich die Spitzenfahrer zurück nach Vorne. Im entscheidenden Finale auf der Via Roma behielt Pogacar die Oberhand und feierte den 110. Sieg seiner Karriere.
Hinter dem Duo Pogacar und Pidcock versuchte Wout van Aert 1,4 Kilometer vor der Ziellinie mit einer Attacke alles auf eine Karte zu setzen, musste sich aber letztlich mit Rang drei und einem Rückstand von vier Sekunden begnügen.
Mathieu van der Poel belegte am Ende den achten Platz. Für Pogacar ist es bereits das elfte Monument seiner Karriere und das vierte unterschiedliche nach seinen Erfolgen bei der Lombardei-Rundfahrt, Lüttich-Bastogne-Lüttich und der Flandern-Rundfahrt. Damit fehlt dem Ausnahmefahrer in seiner Sammlung nur noch ein Sieg beim Kopfsteinpflaster-Klassiker Paris-Roubaix. (belga/ag)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren