Die Morgensonne legt einen warmen Schimmer über das Kopfsteinpflaster des Place Communale. An einem gewöhnlichen Vormittag wirkt Molenbeek-Saint-Jean wie viele andere Gemeinden in Brüssel. Nichts deutet darauf hin, dass der Name dieses Ortes vor zehn Jahren, als sich nach den Anschlägen von 2015 und 2016 die Kameras der Welt auf ihn richteten, weltweit zum Synonym für Terrorismus wurde. Was ist aus dem vermeintlichen „Terroristennest“ geworden, das einst als Symbol europäischen Scheiterns galt? Wie hat sich Molenbeek seit 2016 verändert – sozial, politisch und im öffentlichen Blick? Und was bleibt von den Bruchlinien, die zur Radikalisierung führten?
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