Am 22. März 2016 erschütterten drei Explosionen – zwei am Landesflughafen in Zaventem und eine in der Metrostation Maelbeek im Europaviertel – die Hauptstadt. Insgesamt kamen 32 Menschen ums Leben, 340 wurden verletzt. In den Monaten und Jahren danach starben drei weitere Opfer an den Folgen ihrer Verletzungen, womit die offizielle Zahl der Todesopfer auf 35 stieg. Ein Assisengericht erkannte später insgesamt 691 Menschen als Opfer der Anschläge an. Die Attentate haben Belgien dauerhaft geprägt. Sie gelten als eine der tiefsten Zäsuren in der jüngeren Geschichte des Landes. In einer losen Artikelfolge berichtet das GrenzEcho bis Samstag über die Folgen der Anschläge: Wie Überlebende nach dem Terror weiterleben, wie „Jihad-City“ Molenbeek mit seinem Stigma kämpft und wie groß die Terrorbedrohung heute in Belgien ist.
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