Die Plattform hat sich innerhalb eines Jahres zu einem wichtigen Angebot für Finanzbildung an französisch- und niederländischsprachigen Schulen entwickelt. Bislang wurde das Projekt in 162 Schulen vorgestellt. Möglich gemacht wird dies durch ein Netzwerk von rund 1.100 freiwilligen Helfern.
Durch die Beteiligung von Assuralia können Schulen nun auch Fachleute aus dem Versicherungssektor in den Unterricht einladen.
Eine Unterrichtseinheit umfasst verschiedene pädagogische Materialien wie Videos, Übungen, Quiz und Workshops, die sich an den Lehrplänen orientieren. Immer mehr Lehrkräfte nutzen die Plattform, um Schülerinnen und Schüler besser auf Themen wie Sparen, Budgetplanung, Betrugsprävention, Versicherungen und Finanzverwaltung vorzubereiten.
Die Kurse werden von Fachleuten aus der Praxis geleitet, darunter Bankmitarbeiter, Versicherungsfachleute, Makler oder Agenten.
Im Rahmen des Projekts wurde zudem ein spezielles Quiz zum Thema Versicherungen entwickelt. Dabei diskutiert ein Experte gemeinsam mit der Klasse Fragen zu Themen wie Haftung, Risiken, Mobilität oder verschiedenen Versicherungsarten. Auch Aspekte der Vorsorge werden behandelt. Die Einheit dauert maximal zwei Unterrichtsstunden und lässt sich in den regulären Unterricht integrieren.
Laut jüngsten Umfragen von Febelfin sind junge Menschen oft weniger gut auf finanzielle Herausforderungen vorbereitet als ältere Generationen. Ihre Kenntnisse in Bereichen wie Sparen, Kredite, Versicherungen und Risikomanagement fallen demnach häufig geringer aus. (belga/rt)

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