Nach gelungener Premiere: „GE – Läuft“ geht in Eupen in Runde zwei

<p>Das obligatorische Gruppenbild durfte bei der ersten Edition von „GE – Läuft“ natürlich nicht fehlen.</p>
Das obligatorische Gruppenbild durfte bei der ersten Edition von „GE – Läuft“ natürlich nicht fehlen. | Foto: David Hagemann

Schon beim ersten Lauf Ende Februar zeigte sich, dass die Idee einer offenen Lauf-Community in der Region ankommt. Rund 40 Teilnehmer gingen damals an den Start – vom Freizeitjogger bis zum 75-jährigen Läufer. Für GrenzEcho-Sportchef und Mitorganisator Mike Notermans ein vielversprechender Beginn. „Die Atmosphäre beim ersten Lauf war wirklich besonders“, sagt Notermans. „Man hat sofort gemerkt, dass die Leute nicht nur wegen der Kilometer kommen, sondern auch wegen der Begegnungen.“

Genau das ist das Konzept hinter „GE – Läuft“. Gelaufen wird im sogenannten Social Pace – also in einem Tempo, bei dem sich die Teilnehmer unterwegs noch unterhalten können. Der sportliche Ehrgeiz steht dabei bewusst nicht im Vordergrund. „Uns geht es nicht um Zeiten oder Bestleistungen“, erklärt Notermans. „Wir wollen ein Format schaffen, bei dem Menschen unkompliziert zusammenkommen und gemeinsam aktiv sind.“

Die Strecke ist bewusst einfach gehalten: Vom Café Columbus aus führt der Lauf zunächst über fünf Kilometer durch Eupen, bevor die Gruppe wieder zum Ausgangspunkt zurückkehrt. Wer möchte, kann dort aufhören – oder sich der zweiten Runde anschließen.

Regen oder Sonne: Gelaufen wird trotzdem

Gelaufen wird übrigens bei jedem Wetter. „Ob Regen, Schnee oder Sonnenschein – wir laufen“, sagt Notermans. „Das gehört zum Charakter eines echten Community-Runs einfach dazu.“

Nach dem Lauf bleibt traditionell noch Zeit für Gespräche. „Das ist eigentlich der Moment, in dem die Community entsteht“, sagt Notermans. „Wenn die Leute nach dem Lauf noch zusammenstehen, lachen und über alles Mögliche sprechen.“

Der zweite Lauf am Mittwochabend soll nun den nächsten Schritt für das junge Format markieren. Ziel ist es, die Community weiter wachsen zu lassen und langfristig eine feste Lauf-Tradition in der Region zu etablieren. „Wir wollen Schritt für Schritt etwas aufbauen“, so Notermans. „Wenn sich die Gruppe weiterentwickelt, können wir uns gut vorstellen, auch andere Orte in Ostbelgien einzubeziehen.“

Der Startschuss fällt am Mittwochabend um 19 Uhr am Café Columbus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich – wer Lust hat, kann einfach vorbeikommen und mitlaufen. Und kostenlos ist das Ganze auch noch.

Weitere Termine und Informationen werden über die Strava-Gruppe, Instagram, Facebook sowie im GrenzEcho und auf grenzecho.net bekanntgegeben. (calü)

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