Die Investition in Le Mans erfolgte über die Gesellschaft „NxtPlay Capital“ mit Sitz in Spanien. Courtois gehört dort inzwischen zum Kreis der Anteilseigner – neben anderen prominenten Sportgrößen wie Novak Djokovic oder Felipe Massa.
Doch dabei könnte es nicht bleiben. Im Podcast „FC Limburg“ bestätigte Sam Kerkhofs, Miteigentümer von Sporting Hasselt, dass es bereits Kontakte zwischen dem Verein und dem Roten Teufel gegeben hat. „Im Moment haben wir keine gezielte Suche nach neuen Investoren gestartet“, erklärte Kerkhofs im Podcast. Das Projekt des Vereins stoße jedoch auf großes Interesse. „Das Projekt weckt viel Begeisterung und Interesse, und wir wurden von vielen Parteien angesprochen.“
Dabei handle es sich vor allem um ausländische Investoren. „Es geht hauptsächlich um Investoren aus dem Ausland, mit denen ich im Moment keine Gespräche weiterführen möchte. Eine amerikanische Gruppe, eine türkische Gruppe… Sie informieren sich einfach, und wir halten sie auf Abstand“, so Kerkhofs. Für den Klub wäre ein Einstieg eines bekannten belgischen Spielers deutlich attraktiver. „Jemand wie Thibaut Courtois wäre viel interessanter, um ein Projekt zu starten“, betonte Kerkhofs.
Die beiden kennen sich bereits seit vielen Jahren. „Ich kenne ihn seit 15 Jahren. Als wir Sporting Hasselt übernommen haben, hat er das Projekt genau verfolgt, und ich glaube, Thibaut ist sehr beeindruckt davon.“
Courtois beschäftige sich zunehmend mit unternehmerischen Aktivitäten im Sportbereich. „Er steigt in das Sportbusiness ein, und wir haben einige Gespräche geführt. Aber es ist noch viel zu früh, um zu sagen, wohin das führen wird“, erklärte Kerkhofs.
Ob der Nationalkeeper tatsächlich auch in Sporting Hasselt investieren wird, bleibt damit vorerst offen. Klar ist jedoch: Courtois scheint zunehmend Interesse daran zu haben, sich auch abseits des Spielfelds im Fußballgeschäft zu engagieren. (calü)

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