Großrazzia nach Kokainfund im Hafen von Rotterdam

<p>Großrazzia nach Kokainfund im Hafen von Rotterdam</p>
Illustrationsbild: dpa

Die Ermittlungen wurden von der föderalen Kriminalpolizei in Ostflandern geführt. Bei 19 Hausdurchsuchungen in mehreren Städten wurden elf Verdächtige festgenommen. Zudem beschlagnahmten die Ermittler mehrere Luxusgüter.

Drogen in Reiscontainer entdecktAusgangspunkt der Untersuchung waren zunächst Verdachtsmomente wegen Geldwäsche im kriminellen Umfeld von Sint-Niklaas. Im Laufe der Ermittlungen identifizierten die Behörden jedoch eine Organisation, die mutmaßlich große Mengen Kokain über verschiedene europäische Häfen importierte.

Anfang 2026 entdeckte ein niederländisches Ermittlerteam bei einer Kontrolle im Hafen von Rotterdam mehr als 3.000 Pakete Kokain. Die Drogen waren in einem Container mit Reis versteckt, der aus Ecuador nach Belgien verschifft worden war.

Insgesamt wurden mehr als drei Tonnen Kokain sichergestellt.

Durchsuchungen in mehreren StädtenIm Zuge der Ermittlungen kam es am 3. März zu 19 Durchsuchungen in Flandern, unter anderem in Sint-Niklaas, Deinze, Sint-Martens-Latem, Zottegem, Bekkevoort, Kinrooi, Ostende, Gent und Antwerpen.

Sieben Verdächtige wurden dem Untersuchungsrichter in Dendermonde vorgeführt. Gegen vier Personen wurde Haftbefehl erlassen, während drei unter strengen Auflagen freigelassen wurden. (belga/rt)

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