Wer sagt eigentlich, dass man mit sechzig alt ist? Anne, Eddi und Johannes bestimmt nicht. Sie sind alle im frühen Pensionsalter angekommen und beschließen, ihre alte Hippie-WG aus Studententagen wieder aufleben zu lassen. Freundlich stellen sie sich beim Einzug den Nachbarn vor, drei Studierenden von heute: Barbara, Katharina und Thorsten.
Diese stehen kurz vor ihrem Abschluss, büffeln für ihr Examen und können eines gar nicht brauchen: lustige und laute Nachbarn.
So kommt es immer wieder zu Konflikten, denn die Jungen fühlen sich von den Alten zunehmend in ihrer Ruhe gestört: Während die entspannten Oldies nachts laut Musik hören, trinken und philosophieren, bestehen die lerngestressten Musterschüler auf die penible Einhaltung der Nachtruhe. Es entsteht ein klassischer, wenn auch umgedrehter Generationenkonflikt mit allerlei Scharmützeln.
Klassischer Generationenkonflikt wird umgedreht.
Aber was genau läuft hier falsch? Haben die Alten die Zeichen der Zeit nicht kapiert? Oder sehen die Jungen einfach nur alt aus? An Spaß und Humor fehlt es in dieser Inszenierung nicht. Es spielen Birgit Brüll, Katharina Brüll, Marc Crott, Norbert Heukemes, Myriam Rosenstein und Matthias Van Neuss.
Die Aufführungen finden am Samstag, 21. März, um 20 Uhr und am Sonntag, 22. März, um 17 Uhr im Eupener Jünglingshaus, Neustraße 86, statt. Karten sind beim Kulturellen Komitee, online oder an der Abendkasse erhältlich. (red/pf)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren