Die Raketen sind für die kurzreichweitige Luftverteidigung vorgesehen. Sie können unter anderem Drohnen, Hubschrauber und andere tief fliegende Fluggeräte bekämpfen.
Mit der Anschaffung soll die belgische Artillerie noch in diesem Jahr wieder über eine entsprechende operative Luftverteidigungskapazität verfügen. Die Systeme werden zunächst im Rahmen des Programms VSHORAD (Very Short Range Air Defense) auf der Militärbasis Lombardsijde an der belgischen Küste eingesetzt.
Der Kauf erfolgt über Frankreich und dessen Rüstungsbehörde. Laut Regierung ermöglicht diese Zusammenarbeit Kostenvorteile durch größere Bestellmengen sowie eine wirtschaftlich günstigere Preisgestaltung.
Verteidigungsminister Francken betonte die Bedeutung solcher Investitionen angesichts neuer militärischer Herausforderungen. „Um über eine solide Verteidigung zu verfügen, muss man in die Vorbereitung investieren. Das bedeutet nicht nur moderne Systeme, sondern auch ausreichend Munition“, erklärte der Minister.
Mit der Investition stelle Belgien sicher, dass die Luftverteidigung auch in einem länger andauernden und intensiven Konfliktszenario einsatzfähig bleibt, so Francken abschließend. (belga/calü)

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