Nach Operationen: Eddy Merckx gibt Gesundheitsupdate bei Treffen mit Rudi Garcia

<p>Eddy Merckx (links) hat Rudi Garcia (rechts) getroffen. Bei der Begegnung sprach der „Kannibale“ auch über seinen Gesundheitszustand.</p>
Eddy Merckx (links) hat Rudi Garcia (rechts) getroffen. Bei der Begegnung sprach der „Kannibale“ auch über seinen Gesundheitszustand. | Foto: privat

Für Garcia ging damit ein Kindheitstraum in Erfüllung: Der Trainer der Roten Teufel bezeichnete die Begegnung mit dem „Kannibalen“ als besonderen Moment. Möglich gemacht hatte das Treffen Vincent Mannaert, der Sportdirektor des Fußballverbands.

Merckx selbst erklärte gegenüber dem flämischen Sportportal „Sporza“, dass Mannaert den Kontakt organisiert habe. „Er wusste, dass der Nationaltrainer früher ein großer Fan von mir war, und hat sich um alles gekümmert“, sagte der fünffache Tour-de-France-Sieger.

Bei dem Treffen ging es weniger um Radsport als vielmehr um Fußball. Merckx gilt seit Jahrzehnten als leidenschaftlicher Anhänger des RSC Anderlecht, weshalb der Brüsseler Traditionsklub ebenfalls Thema des Gesprächs war. Allzu viele neue Erkenntnisse habe er Garcia allerdings nicht mitgeben können. „Ich habe ihm nicht viel Neues zu sagen. Er wusste bereits, dass De Cat sehr gut ist“, meinte Merckx scherzhaft.

<p>Eddy Merckx signierte bei den Treffen ein Buch für Rudi Garcia.</p>
Eddy Merckx signierte bei den Treffen ein Buch für Rudi Garcia. | Foto: privat

Neben dem Treffen mit Garcia sprach Merckx auch über seine eigene Gesundheit. Der heute 80-Jährige musste im vergangenen Jahr gleich sechs Operationen über sich ergehen lassen. Inzwischen gehe es ihm jedoch wieder besser. „Ich habe keinen Grund zu klagen“, sagte Merckx. „Es geht besser, aber es war ein langer Weg.“ Eine spezielle Behandlung habe zuletzt zusätzlich geholfen: „Letzte Woche habe ich eine besondere Kryotherapie gemacht, und ich merke den Unterschied. Es fällt mir jetzt leichter zu gehen.“

Trotz der Fortschritte bleibt die Genesung für den ehemaligen Ausnahmeathleten ein intensiver Prozess. Mehrmals pro Woche absolviert Merckx weiterhin Rehaeinheiten beim bekannten belgischen Physiotherapeuten Lieven Maesschalck. „Ich gehe zwei- bis dreimal pro Woche zu Lieven Maesschalck zur Rehabilitation“, erklärte er. „Die Tage sind manchmal lang.“ Ein wenig Ablenkung findet die belgische Sportikone dennoch: „Zum Glück läuft wieder Radsport im Fernsehen.“ (calü)

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