Dass die Preise in den Wochen vor Ostern steigen, ist grundsätzlich nichts Ungewöhnliches. Traditionell nimmt die Nachfrage in dieser Zeit zu, etwa weil in vielen Ländern gefärbte Ostereier besonders gefragt sind.
Doch in diesem Jahr kommt ein weiterer Faktor hinzu: Die Nachfrage nach Eiern ist generell gestiegen – und gleichzeitig ist das Angebot gesunken.
„Durch die Vogelgrippe stehen derzeit mehrere Legehennenbetriebe in der Europäischen Union leer, weil sie auf neue Tiere warten“, erklärt Wouter Wytynck, Experte beim flämischen Bauernverband Boerenbond.
Hinzu kommt, dass die Bestände an Legehennen in einigen wichtigen Produktionsländern zurückgegangen sind. Besonders in den Niederlanden und in Deutschland wurden in den vergangenen Jahren weniger Tiere gehalten.
Der jetzt festgelegte Rekordwert von 18,91 Cent bezieht sich allerdings auf den Preis, den die Geflügelhalter für ein Ei erhalten. Der Betrag, den Verbraucher im Supermarkt für eine Eierpackung bezahlen, liegt deutlich höher, da Transport-, Verpackungs- und Handelskosten hinzukommen. (belga/calü)

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