Werkstattkette Midas plant massive Expansion in Belgien

<p>Midas will bis 2035 auf 100 Werkstätten wachsen.</p>
Midas will bis 2035 auf 100 Werkstätten wachsen. | Foto: afp

Midas arbeitet mit Franchisenehmern und sieht sich gut aufgestellt in einem Markt, der sich stark verändert. Die Branche befinde sich „in voller Konsolidierung und in einer tiefgreifenden Transformation“, heißt es in einer Mitteilung des Unternehmens. Immer weniger offizielle Vertragshändler seien am Markt, während unabhängige Werkstätten zunehmend Mühe hätten, mit der technischen Komplexität moderner Fahrzeuge Schritt zu halten.

Genau hier setzt das Geschäftsmodell der Kette an: Lokale Unternehmer führen die Betriebe, profitieren jedoch von moderner Ausrüstung, zentraler Unterstützung und professionellen Schulungen. Midas ist überzeugt, dass diese Kombination aus lokaler Verankerung und struktureller Stärke ein Erfolgsrezept darstellt.

„Seit der schwierigen Corona-Phase haben wir ein sehr starkes Wachstum erlebt“, erklärt Geschäftsführer François-Xavier Navarro. Im vergangenen Jahr verzeichnete das Unternehmen nach eigenen Angaben ein zweistelliges Wachstum, der Umsatz näherte sich der Marke von 40 Millionen Euro. „Midas verfügt über die nötigen Trümpfe, um das Wachstum in den kommenden Jahren weiter zu beschleunigen“, so Navarro.

Konkret soll das Netz bis 2028 zunächst auf mehr als 60 Standorte anwachsen. Bis 2035 peilt die Kette dann die Marke von 100 Werkstätten an.

Besonders im Blick hat das Unternehmen Flandern, wo die Marke historisch weniger stark vertreten ist. Derzeit betreibt Midas laut eigenen Angaben 19 Garagen in der Wallonie, 18 in Flandern und 11 in Brüssel.

Die 1956 in den USA gegründete Kette ist seit 1975 in Belgien aktiv. Die Werkstätten bieten Wartung und Reparaturen für Fahrzeuge aller Marken an. Mehr als 150 Mitarbeiter sind derzeit im Unternehmen beschäftigt. (belga/calü)

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