Nach Angaben des Branchenverbands Febiac ist vor allem der Markt für Firmenwagen für den Rückgang verantwortlich. Dort gingen die Neuzulassungen im Januar um 16,5 Prozent zurück – auf 17.166 Fahrzeuge. Anders sieht es bei Privatkunden aus: Hier gab es im Vergleich zum Vorjahr ein leichtes Plus von 1,6 Prozent auf 19.909 Neuzulassungen.
Auffällig ist eine Verschiebung bei den Antriebsarten. Elektro- und Hybridfahrzeuge büßten Marktanteile ein, während Benziner ihre Spitzenposition weiter ausbauen konnten. Laut Febiac entfielen 47,3 Prozent aller neuen Zulassungen auf Fahrzeuge mit Benzinmotor. Der Anteil reiner Elektroautos sank hingegen auf 31,5 Prozent.
Bei den Marken führt Volkswagen die Rangliste an, gefolgt von BMW und Renault.
Auch bei leichten Nutzfahrzeugen schwächelt der Markt: Im Februar lag das Minus bei 12,5 Prozent. Schwere Nutzfahrzeuge ab 16 Tonnen verzeichneten einen Rückgang von 7,7 Prozent.
Eine Ausnahme bilden motorisierte Zweiräder. Hier stieg der Absatz im Februar um 34 Prozent – bereits der zweite Monat in Folge mit deutlichem Wachstum. „Es ist der beste Februar seit der Corona-Krise“, teilte Febiac mit. (belga/calü)

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