Als erste First Lady in der Geschichte des Sicherheitsrates hat Melania Trump eine Sitzung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen geleitet. „Anhaltender Frieden wird erreicht werden, wenn in allen Gesellschaften Wissen und Verständigung vollständig wertgeschätzt werden“, sagte die 55-Jährige bei dem Treffen in New York, bei dem es um Kinder, Technologie und Bildung in Konfliktsituationen weltweit ging. „Ich bitte euch, eine Generation von zukünftigen Anführern aufzubauen, die Frieden durch Bildung unterstützen.“
Trump bedankte sich bei den anderen Mitgliedsländern des Sicherheitsrates dafür, sie willkommen geheißen zu haben. „Eure Mission, Sicherheit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Verpflichtung, Konflikten vorzubeugen, sowohl in Zeiten des Krieges als auch im Frieden, ist bedeutend, muss gleichmäßig ausgeführt werden und sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden.“
Die USA haben im März turnusgemäß die monatlich wechselnde Präsidentschaft des UN-Sicherheitsrates übernommen, zu deren Aufgaben es auch gehört, die Sitzungen zu leiten. Üblicherweise führen UN-Botschafter oder Regierungsvertreter durch die Sitzungen des 15-köpfigen Gremiums. (dpa/calü)

Kommentare
Die Welt mutiert zum Tollhaus.
"Als erste First Lady in der Geschichte des Sicherheitsrates hat Melania Trump eine Sitzung des mächtigsten Gremiums der Vereinten Nationen geleitet."
Der Zeitpunkt hätte nicht besser gewählt sein können, um dieser "First Lady" eine passende Bühne für ihren Showauftritt zu bieten.
Das Thema der Sitzung ist nämlich von "brennender" Aktualität: "Kinder, Technologie und Bildung in Konfliktsituationen".
Schießt ihr Ehemann doch gerade den Nahen Osten in Brand mit noch unabsehbaren Folgen.
Besonders betroffen, wieder einmal: die Kinder, darunter 165 Schülerinnen einer Mädchenschule, deren Tod, egal von wem genau verursacht, auf das Konto dieses Krieges geht.
Die Bezeichnung "mächtigstes Gremium" soll da ist sicherlich wörtlich gemeint sein.
Nun muss man wissen, dieser Sicherheitsrat vor allem eines kann: Resolutionen verabschieden, die dann in den Archiven verstauben.
Wird mal eine eingebracht, die die Interessen einer der 5 Supermächte oder ihrer Verbündeten tangiert, erfolgt prompt ein Veto des betreffenden Staates.
Und was soll man zu den Dankesworten des Kriegsherrn Trump sagen?
"Eure Mission, Sicherheit aufrechtzuerhalten und gleichzeitig die Verpflichtung, Konflikten vorzubeugen, sowohl in Zeiten des Krieges als auch im Frieden, ist bedeutend, muss gleichmäßig ausgeführt werden und sollte nie auf die leichte Schulter genommen werden.“
Trump ist sich des Zynismus in diesen Worten ganz bestimmt nicht bewusst.
Aber da war doch noch was mit einem vor ein paar Monaten - als Ersatz für eben diese von Trump vorher so verachtete UNO - gegründeten "Friedensrat", der unter der immerwährenden Präsidentschaft eben dieses Kriegsherrn Trump angetreten war, "Stabilität zu fördern, eine verlässliche und rechtmäßige Regierungsführung wiederherzustellen und dauerhaften Frieden in von Konflikten betroffenen oder bedrohten Gebieten zu sichern.“
Hat der auch schon getagt und seine Arbeit aufgenommen?
Er sollte sich beeilen, denn der nächste Brandherd wartet schon: Kuba.
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