Die Warnstufe Gelb bedeutet, dass weiterhin eine moderate Zirkulation von Atemwegsinfektionen besteht, der Druck auf das Gesundheitssystem jedoch unter Kontrolle ist.
Nach Angaben des wissenschaftlichen Instituts Sciensano ist die Zahl der Hausarztkonsultationen wegen grippeähnlicher Symptome in der achten Kalenderwoche (16. bis 22. Februar) deutlich gesunken.
Die Inzidenz lag bei 173 Konsultationen pro 100.000 Einwohner. In der Vorwoche waren es noch 434 pro 100.000 Einwohner gewesen.
Auch die Belastung in den Arztpraxen nahm spürbar ab. In der achten Woche stuften 21 Prozent der Sentinel-Ärzte die Arbeitsbelastung durch Atemwegsinfektionen als hoch oder sehr hoch ein. Eine Woche zuvor lag dieser Anteil noch bei 44 Prozent.
Trotz der Entspannung erinnern die Behörden an grundlegende Vorsichtsmaßnahmen, die ganzjährig gelten: regelmäßiges Händewaschen, Husten oder Niesen in die Armbeuge, das Vermeiden von Kontakten im Krankheitsfall sowie Impfungen für besonders gefährdete Personen.
Für die Phase mit Warnstufe Gelb wird zusätzlich empfohlen, Innenräume regelmäßig zu lüften und gegebenenfalls vorhandene mechanische Lüftungssysteme zu nutzen. (belga/rt)

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