Konkret kann ein Hausarzt, der Patienten mit Hautproblemen behandelt, künftig bis zu zweimal pro Jahr die Einschätzung eines Dermatologen anfordern. Dazu übermittelt er Fotos sowie klinische Beobachtungen. Der konsultierte Facharzt muss innerhalb von drei Arbeitstagen antworten. Auf dieser Grundlage kann der Hausarzt entweder eine Behandlung einleiten oder entscheiden, dass eine persönliche Konsultation erforderlich ist.
Die Dermatologen werden für diese Tele-Expertise vergütet. Für Patienten fällt kein Eigenanteil an. Im Honoraretat der Ärzte sind jährlich 274.000 Euro für diese Maßnahme vorgesehen. Laut Vandenbroucke soll die Inanspruchnahme in den kommenden Jahren genau beobachtet werden.
Ziel der Tele-Expertise sei es, Patienten schneller eine angemessene Versorgung zu ermöglichen und zugleich den Druck auf die Dermatologen zu verringern. Zudem werde die Zusammenarbeit zwischen den behandelnden Ärzten gestärkt, so der Minister. (belga/rt)

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