Die CSC verweist auf mehrere Studien, die auf gesundheitsschädliche Auswirkungen bestimmter Reinigungsmittel hinweisen. Einige Produkte enthielten endokrine Disruptoren und allergene Substanzen. Der tägliche Umgang mit solchen Mitteln könne Atemwegsprobleme, Hautausschläge und allergische Reaktionen verursachen. Nach Angaben der Gewerkschaft leidet eine von drei Haushaltshilfen an mindestens einer dieser Beschwerden.
Eine längere Exposition gegenüber hormonell wirksamen Stoffen könne zudem das Risiko für schwere Erkrankungen oder Fruchtbarkeitsprobleme erhöhen.
Forderung nach verbindlichen Vereinbarungen„Es ist höchste Zeit, dass im Dienstleistungssektor klare Vereinbarungen darüber getroffen werden, welche Reinigungsprodukte verwendet werden dürfen und welche nicht“, erklärte Kris Vanautgaerden, nationaler Sekretär der CSC Nahrung und Dienste, in einer Mitteilung.
Als Alternativen nennt die Gewerkschaft ökologische und natürliche Reinigungsmittel, etwa auf Basis von Essig oder Natron.
Sollten sich die Sozialpartner nicht einigen, will die CSC den zuständigen Minister auffordern, verbindliche Vorschriften zu erlassen. (belga/rt)

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