Brignone war erst vor wenigen Wochen beim Weltcup-Riesenslalom am Kronplatz zurückgekehrt. 315 Tage vor ihrem Coup hatte die zweimalige Gesamtweltcup-Siegerin bei den italienischen Meisterschaften einen Totalschaden im linken Knie erlitten. Waden- und Schienbeinkopf waren mehrfach gebrochen, das vordere Kreuzband gerissen. Sie habe jeden Tag Schmerzen, berichtete die 35 Jahre alte Riesenslalom-Weltmeisterin bei ihrem Comeback Mitte Januar - und jetzt das.
„Ich sah mich als Außenseiterin“, sagte Brignone unter Tränen, „und dachte mir: Alles oder nichts, ich habe mit dem Start eh schon alles erreicht. Aber Olympiasiegerin? Damit hätte ich nie gerechnet, es ist etwas ganz Besonderes.“ Und eine goldene Ergänzung zu ihren bisherigen Olympiamedaillen im Riesenslalom (Silber 2022 und Bronze 2018) sowie der Alpinen Kombination (Bronze 2022). (mn/sid)

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