Nach Kürzung der Arbeitslosenhilfe: 17 Prozent wieder in Arbeit

<p>Flämische Arbeitsagentur VDAB</p>
Flämische Arbeitsagentur VDAB | Illustrationsbild: belga

Demnach verlieren im Januar und Februar rund 5.000 Personen in Flandern im Zuge einer ersten Ausschlusswelle ihren Anspruch auf Arbeitslosengeld. Von ihnen dürften laut Schätzungen 3.626 wieder eine Beschäftigung aufnehmen. Bereits Ende Januar waren 856 Betroffene – also 23 Prozent – wieder erwerbstätig.

Besonders hoch fällt der Anteil bei jungen Menschen aus: In der Altersgruppe unter 25 Jahren hatten bereits 32 Prozent eine neue Stelle gefunden. Bei den über 20-Jährigen lag dieser Wert bei 17 Prozent. Für eine größere Gruppe bleibt der Wiedereinstieg in den Arbeitsmarkt jedoch schwierig: Für 1.355 Personen erweist sich der Übergang in eine Beschäftigung als besonders herausfordernd.

Insgesamt haben damit 17,2 Prozent der Personen, die ihre Unterstützung verloren haben, wieder Arbeit gefunden. Für Voka zeigt dies, dass eine Rückkehr in den Arbeitsmarkt auch nach längerer Arbeitslosigkeit möglich sei. Unternehmen seien bereit, motivierte Bewerber einzustellen und weiterzubilden, erklärte Geschäftsführer Frank Beckx.

Die flämische Arbeitsagentur VDAB, Unternehmen und Arbeitsministerin Zuhal Demir (N-VA) wollen ihre Zusammenarbeit künftig verstärken, um mehr Betroffene in Beschäftigung zu bringen. Eine entsprechende Absichtserklärung soll unterzeichnet werden.

Ministerin Demir bezeichnete die Zahlen als ermutigend. Die zeitliche Begrenzung der Arbeitslosenunterstützung zeige erste Wirkung. Zugleich betonte sie, dass zusätzliche Anstrengungen notwendig seien, um aus diesen ersten Ergebnissen einen nachhaltigen Erfolg zu machen. (belga/rt)

Kommentare

  • 99% wären besser

  • Wie sehen die Zahlen in der Wallonie aus?

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