„Wenn alles klappt, dann sind die Top 20 möglich“, hatte Lotte Lie kurz vor ihrem Start auf eine starke Platzierung gehofft. In Antholz kam sie fehlerfrei aus dem ersten Schießen, während sich Maya Cloetens in den beiden ersten Schießen jeweils einen Patzer leistete, was zwei Strafminuten zur Folge hatte.
Die mit Startnummer 29 auf die 15 Kilometer lange Strecke gegangene Lie kam mit einem 10/10-Ergebnis aus dem Schießstand und wurde damit ihrem Ruf als starke Schützin gerecht. Auch aus dem dritten Schießen (liegend) kam die 30-Jährige mit einer weiterhin weißen Weste zurück – damit lag sie zwischenzeitlich auf dem vierten Platz der Zwischenwertung und näherte sich einem starken Abschneiden. Im abschließenden Schießen unterlief der Belgierin dann an der letzten Scheibe ein mit 60 Sekunden bestrafter Fehler.

Eine Top-10-Platzierung rückte somit trotz eines starken Rennens in die Ferne. Ins Ziel kam Lie in einer Zeit von 44:12,8 Minuten, was nach dem Zieldurchlauf aller Athletinnen für Platz 19 reichte. Ohne den Fehler beim allerletzten Schuss wäre die Belgierin wesentlich weiter vorne im Feld gelandet.
Maya Cloetens reagierte nach Fehlern in den ersten beiden Schießen mit jeweils fünf Treffern im dritten und vierten Schießen. Ins Ziel kam sie in einer Zeit von 44:52 Minuten, was in der Gesamtwertung letztlich für den 33. Platz sorgte.
Eve Bouvard – als 86. von 92 Athletinnen auf die Strecke gegangen – beendete das Einzelrennen nach drei Schießfehlern auf Rang 83 der Endabrechnung.
Gold sicherte sich die Französin Julia Simon in einer Zeit von 41:15 Minuten (ein Schießfehler). Silber ging ebenfalls nach Frankreich bzw. an Lou Jeanmonnot (2/+53,1). Lora Hristova aus Bulgarien gewann mit 1:04 Minuten Rückstand (0 Fehler) die Bronzemedaille. (kupo/mn)


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