Dabei erfuhr das Publikum, dass der Verein mittlerweile seit genau 50 Jahren besteht, nachdem zuvor bereits seit 1928 in losen Abständen Theateraufführungen in Medell stattfanden. Drei Personen, die seit der ersten Stunde dabei sind, wurden für ihre Verdienste geehrt.
Leo Marx ist die Person, die Anfang der 70er Jahre dem Theaterspielen in Medell neues Leben eingehaucht hat. Er war damals die treibende Kraft, die sich dafür einsetzte, dass regelmäßig Theateraufführungen stattfanden. Ohne ihn wäre es wahrscheinlich zu dem Zeitpunkt nicht zur Vereinsgründung gekommen.
Engelbert Cremer hat bis 2018, also während insgesamt 42 Jahren, in Medell Regie geführt. 27 Stücke wurden unter seiner Leitung aufgeführt, wobei 51 Spielerinnen und Spieler zum Einsatz kamen. Eine beeindruckende Statistik, die in Ostbelgien seinesgleichen sucht.
Vinzenz Zanzen ist als Mitglied des Schützenvereins in den 70er Jahren mit dem Theatervirus angesteckt worden und ist bis heute aktiv dabei, lange Zeit als Spieler. Von 1994 bis 2018 war er Präsident des Theatervereins und ist seit vielen Jahren für den Kartenvorverkauf und die Platzreservierungen zuständig.

Doris Braun-Gödert wurde für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit der Silbernen Kulturnadel der Deutschsprachigen Gemeinschaft ausgezeichnet. In dieser Zeit war sie außerdem als Kassiererin und Schriftführerin des Vereins aktiv. Bereits zur Jahrtausendwende stand sie bei „Linnert on de Fortschritt“ erstmals auf der Bühne der Medeller Schützenhalle „Zur Heide“. (ab)

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