Küstenstadt Ostende warnt vor Treibsand am Strand

<p>Ein Blick vom Strand aus auf das HotelThermae Palace</p>
Ein Blick vom Strand aus auf das HotelThermae Palace | Foto: Stadt Ostende

Am Dienstagmorgen gegen 8 Uhr geriet eine 79-jährige Frau bis zu den Knien in den Treibsand. Die Ehrenamtliche des „North Seal Team“ war auf der Suche nach einer Robbe am Strand, als sie plötzlich einsackte. Sie alarmierte zwar die Feuerwehr, konnte jedoch noch vor deren Eintreffen von einem Passanten befreit werden.

Die Stadt hat inzwischen Hinweisschilder aufgestellt, um auf die Gefahrenzone aufmerksam zu machen. Spaziergänger werden gebeten, den Bereich zu meiden und besonders vorsichtig zu sein.

Sollte man dennoch in Treibsand geraten, raten die Behörden, sich möglichst wenig zu bewegen. Wichtig sei es, die Auflagefläche zum Boden zu vergrößern – etwa indem man sich bäuchlings auf den Sand legt und sich so langsam herausarbeitet.

<p>Diese Schilder warnen die Spaziergänger am Strandvor der Gefahr.</p>
Diese Schilder warnen die Spaziergänger am Strandvor der Gefahr. | Foto: privat

Nach Angaben der Stadt handelt es sich um ein vorübergehendes Naturphänomen, das in einigen Tagen von selbst wieder verschwinden sollte. Derzeit betrifft es ausschließlich den Strandabschnitt auf Höhe des Hotels Thermae Palace, das an der Koningin Astridlaan angesiedelt ist.

Wer ähnliche Stellen an anderen Strandabschnitten bemerkt, kann dies per E-Mail an die Stadt unter der Mailadresse milieu@oostende.be melden. Laut der Polizei gab es am Dienstag keine weiteren Zwischenfälle. (belga/calü)

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