Vorbereitung auf den Ernstfall: Minister Francken will Militärmedizin ins Studium bringen

<p>Minister Theo Francken</p>
Minister Theo Francken | Foto: Photo News

Nach Abstimmung mit dem föderalen Gesundheitsministerium sollen Lehrinhalte zur Wehrmedizin zu einem festen Bestandteil des Studiums werden. Ziel ist es laut Francken, die Zusammenarbeit zwischen Verteidigung und zivilem Gesundheitssektor zu stärken.

Bereits im vergangenen Jahr war bekannt geworden, dass belgische Universitäten ihre Studienpläne überarbeiten, um angehende Ärzte besser auf großangelegte Notlagen vorzubereiten – darunter auch Kriegssituationen.

Konkret geht es darum, Medizinstudenten ein Grundwissen in Militärmedizin zu vermitteln, damit im Ernstfall ausreichend Fachkenntnisse vorhanden sind, um schwere Kriegsverletzungen behandeln zu können.

„Die Absicht ist, den Medizinstudenten eine Basis in Wehrmedizin mitzugeben, sodass genügend Wissen vorhanden ist, um mit schweren Kriegstraumata umzugehen – etwa mit abgerissenen Gliedmaßen“, erklärte Filip Lardon, Dekan der medizinischen Fakultät der Universiteit Antwerpen, gegenüber der Zeitung „Het Nieuwsblad“. (belga/calü)

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