Galant betonte, sie habe niemals in die journalistische Arbeit der RTBF eingegriffen und werde dies auch künftig nicht tun. Die Verfahren zur Ernennung des Generaldirektors und des Informationsdirektors entsprächen vollständig den gesetzlichen Vorgaben und internen Regeln der RTBF.
Auslöser der Kontroverse waren Äußerungen Galants vom 13. Januar bei einer Diskussionsveranstaltung mit MR-Sympathisanten in Walhain, bei der auch Parteichef Georges-Louis Bouchez anwesend war. In einem später veröffentlichten Video äußerte sie sich scherzhaft über den bevorstehenden Abgang von Jean-Paul Philippot und Jean-Pierre Jacqmin, zwei Spitzenmanagern der RTBF, und ließ erkennen, dass sie darin eine Chance für eine politische Neuausrichtung sehe.
Die Ministerpräsidentin der Französischen Gemeinschaft, Elisabeth Degryse (Les Engagés), bestellte Galant daraufhin ein. Galant erklärte abschließend, die Regierung habe bei der Besetzung von Spitzenposten stets ihre Unparteilichkeit unter Beweis gestellt – und werde dies auch weiterhin tun. (belga/ag)

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