Nach dem Durchgang durch einen szenografisch inszenierten Eingangsbereich in den Farben eines Sonnenuntergangs können Kunstliebhaber und Neugierige in den Hallen 3, 4 und 8 des Heysel-Geländes flanieren. Insgesamt präsentieren 147 Galerien aus 19 Ländern ihre Werke.
Vertreten sind mehr als zwanzig Sammelgebiete – von Glas- und Keramikkunst über antike Meister, Skulpturen, Teppiche und Textilien bis hin zu Designmöbeln, Fotografien, seltenen Büchern, Schmuck und zeitgenössischer Kunst. Insgesamt werden zwischen 12.000 und 15.000 Werke ausgestellt.
Ein besonderer Fokus liegt auf den jüngsten Erwerbungen der König-Baudouin-Stiftung, die in diesem Jahr ihr 50-jähriges Bestehen feiert. Zudem werden mehrere bedeutende Werke gezeigt, die die Stiftung belgischen Museen und öffentlichen Sammlungen anvertraut hat.
Zu sehen sind unter anderem ein Art-déco-Teppich von Elisabeth De Saedeleer, ein Armband von Pol Bury, ein Brüsseler Spitzenchal im Gazestich, ein Pop-Art-Gemälde von Evelyne Axell sowie ein Werk des Antwerpener Meisters Willem Key. Während der Messe erhalten Besucher Einblicke in den Restaurierungsprozess dieses Gemäldes, bevor es an das M Leuven übergeben wird.
Als Ehrengast organisiert die König-Baudouin-Stiftung außerdem eine Reihe von Vorträgen zu ausgewählten Stücken aus ihrer Sammlung sowie mehrere Kammerkonzerte.
Im vergangenen Jahr zählte die Brafa mehr als 72.000 Besucher, darunter Sammler, Kuratoren, Mäzene und Kunstinteressierte aus dem In- und Ausland. (belga/rt)

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