Nachdem der Anteil wenig motivierter Beschäftigter in den vergangenen Jahren – mit Ausnahme eines kurzen Rückgangs im Jahr 2022 – relativ stabil geblieben war, kam es 2025 zu einem spürbaren Anstieg. Der Anteil stieg von 15,3 Prozent im Jahr 2024 auf 16,3 Prozent im Jahr 2025. Das entspricht einer Zunahme von mehr als 6,5 Prozent innerhalb nur eines Jahres.
Besonders betroffen sind junge Arbeitnehmer. Bei den 20- bis 29-Jährigen liegt der Anteil der wenig oder gar nicht motivierten Beschäftigten inzwischen bei knapp 19 Prozent. Damit zeigt sich gerade in der Altersgruppe, die am Anfang ihrer beruflichen Laufbahn steht, ein wachsender Motivationsverlust.
Am zufriedensten zeigen sich dagegen weiterhin die älteren Beschäftigten. Unter den über 60-Jährigen geben rund 15 Prozent an, wenig oder keine Motivation im Job zu verspüren. Allerdings ist auch in dieser Altersgruppe zuletzt ein Anstieg zu beobachten, wenn auch weniger ausgeprägt als bei den Jüngeren.
Was Arbeitnehmer motiviert, ist laut Umfrage ebenfalls klar: Als wichtigster Faktor wird ausreichend Abwechslung im Arbeitsalltag genannt. Monotone Tätigkeiten, fehlende Entwicklungsmöglichkeiten und wenig neue Impulse wirken sich demnach besonders negativ auf die Arbeitsmotivation aus. (belga/calü)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren