Geplant sind gemeinsame Offshore-Windprojekte mit einer Leistung von insgesamt 100 Gigawatt. Angesichts wachsender Sabotage- und Cyberbedrohungen sollen außerdem sicherheitsrelevante Daten ausgetauscht und Windkraftanlagen stärker überprüft werden. An dem Gipfel nehmen auch Vertreter der NATO und der Europäischen Kommission teil.
Eingeladen sind neben Deutschland die Regierungen von Belgien, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Irland, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen sowie Island. Belgien wird durch Premierminister Bart De Wever (N-VA) und Nordseeministerin Annelies Verlinden (CD&V) vertreten.
Europa bekräftigt damit sein Engagement für Offshore-Windenergie. Weltweit sind derzeit rund 83 Gigawatt Offshore-Windkapazität installiert. Zugleich wächst seit dem russischen Angriff auf die Ukraine 2022 die Sorge um den Schutz kritischer Energieinfrastruktur. (belga/gz)

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