Die Brüsseler Nahverkehrsgesellschaft STIB hat mehrere Mitarbeiter zur Rede gestellt, nachdem bekannt wurde, dass in einer WhatsApp-Gruppe sexistische Nachrichten kursierten. Darin sollen Metrofahrerinnen nach sexuellen Kriterien „gerankt“ worden sein. Das berichtet die Zeitung „La Dernière Heure“ unter Berufung auf eine interne Mitteilung.
Brüsseler Metro
| Foto: belga
Die STIB bestätigte, dass ein internes Untersuchungsverfahren eingeleitet wurde. Die Vorfälle seien „äußerst ernst, inakzeptabel und unvereinbar mit den Werten des Unternehmens“, hieß es. Konkrete Beweise lägen jedoch nicht vor, da die betroffenen Fahrerinnen nicht Teil der WhatsApp-Gruppe waren. Dennoch drohen bei erwiesenem Fehlverhalten harte Sanktionen bis hin zur fristlosen Kündigung. (vrt/gz)
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