Am Donnerstag hatte er in der entscheidenden Qualifikationsrunde gegen den Australier Jason Kubler (ATP 192) aufgeben müssen. In einer Stellungnahme gegenüber dem belgischen Tennisverband erklärte Blockx am Freitag, was genau passiert war: „Ich hatte eine Blockade im Nacken, Rücken und Schulterblatt. Das kam plötzlich bei einem Aufschlag beim Stand von 3:4 im zweiten Satz. Es war wirklich ein schlechter Moment, denn ich spielte gut und hatte die Kontrolle. Aber mit einer Bewegung war das ganze Match verloren. Ich konnte mich kaum mehr bewegen, alles tat weh.“
Blockx versuchte zwar noch weiterzuspielen, musste aber zu Beginn des dritten Satzes endgültig aufgeben. Inzwischen gehe es ihm jedoch schon besser. „Heute geht es bereits besser. In den nächsten Tagen werden wir viel behandeln“, sagte er.
Während er sich medizinisch betreuen lässt, bleibt Blockx in Melbourne in Bereitschaft. „Es besteht die Möglichkeit, dass ich doch noch ins Hauptfeld komme, aber im Moment hat die Behandlung Priorität“, betonte er.
Sollte er tatsächlich als „Lucky Loser“ nachrücken, zeigt sich Blockx zuversichtlich, rechtzeitig einsatzbereit zu sein: „Ich hatte so etwas schon ein paar Mal, nicht an genau derselben Stelle, aber mit ähnlichen Problemen. Und da konnte ich nach ein paar Tagen wieder spielen.“ (belga/calü)

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