Mehr Millionäre und mehr Fördergelder: Rekordjahr für die Nationallotterie

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EuroMillionshat dasRekordjahr der Nationallotterie angetrieben. | Foto: Photo News

Insgesamt schüttete die Nationallotterie 1,266 Milliarden Euro an Gewinnen aus – verteilt auf 117,2 Millionen Gewinnmomente. Das entspricht einem Anstieg von 17 Prozent gegenüber 2024. Auch der durchschnittliche Gewinn legte zu und liegt nun bei 10,80 Euro pro Treffer. Zudem konnten sich 40 neue Millionäre über einen großen Gewinn freuen.

Aus den Ergebnissen des Jahres 2024 hatte die Nationallotterie bereits 362,5 Millionen Euro für Projekte des gesellschaftlichen Zusammenhalts bereitgestellt. Die Nachfrage nach Fördermitteln ist 2025 weiter gestiegen – ein Zeichen, so das Unternehmen, für wachsende Bedürfnisse vor Ort. Im vergangenen Jahr wurden 1.970 Projekte unterstützt, das sind 4 Prozent mehr als im Vorjahr. Für 2025 rechnet die Nationallotterie mit einer gesellschaftlichen Unterstützung von rund 370 Millionen Euro.

„Ein Rekord ist schön. Aber unser eigentlicher Stolz ist es, eine beliebte und verantwortungsvolle Lotterie im Dienst des Landes zu bleiben. Bei der Nationallotterie gewinnt man nie allein“, betont Generaldirektor Jannie Haek.

Tausende Teilnahmen pro Minute

Möglich wurde das starke Wachstum auch durch ein stabiles technisches und kommerzielles Netzwerk. In Spitzenzeiten wurden bis zu 5.000 Teilnahmen pro Minute verarbeitet. Dazu trugen sowohl das dichte Netz an Verkaufsstellen als auch der stark wachsende digitale Vertrieb, vor allem über das Smartphone, bei. Die App sei für viele Spieler inzwischen zur selbstverständlichen Nutzung geworden.

Neben EuroMillions profitierte die Nationallotterie auch von der Modernisierung des Lotto. Es bietet nun monatlich die Chance auf den Gewinn eines Hauses. Das führte zu einem Plus von 47 Prozent bei den Online-Verkäufen und 21 Prozent im stationären Handel am jeweils letzten Samstag des Monats – und zog zugleich ein jüngeres Publikum an. Auch die Rubbellose trugen zur positiven Entwicklung bei.

Digital wächst, Verkaufsstellen bleiben wichtig

Das Erfolgsjahr bestätigt laut Nationallotterie die Stärke des hybriden Modells, bei dem sich Verkaufsstellen und digitale Kanäle ergänzen. Der stationäre Handel bleibt dominant: 1,172 Milliarden Euro Umsatz (plus 2,8 Prozent) entfielen 2025 auf 6.748 Verkaufsstellen, was 70,3 Prozent der Einsätze entspricht.

Der digitale Kanal legte jedoch kräftig zu: 494 Millionen Euro Umsatz (plus 19,64 Prozent), also 29,7 Prozent der Einsätze, wobei 76,2 Prozent der digitalen Teilnahmen über Mobilgeräte erfolgten.

Verantwortung bleibt Teil des Modells

Als öffentliches Unternehmen betont die Nationallotterie auch ihre Verantwortung im Umgang mit Suchtgefahren. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Spieler lagen 2025 bei 5,20 Euro, leicht höher als 2024 (4,90 Euro), bleiben jedoch laut Unternehmen auf moderatem Niveau. (belga/calü)

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