Auf dem Programm stehen Songs aus sieben Jahrzehnten ESC-Geschichte, interpretiert von legendären Eurovision-Künstlern sowie von den Teilnehmern des Jahrgangs 2026. Die Konzertreihe läuft vom 15. Juni bis zum 2. Juli und macht in rund zehn europäischen Städten Station.
Das einzige Belgien-Konzert ist für den 22. Juni im AFAS Dome in Antwerpen geplant. Die Tour beginnt nach dem eigentlichen Wettbewerb, der am 16. Mai in Wien mit dem Finale endet.
Politische Spannungen rund um die Teilnahme Israels
Die Ankündigung der Jubiläumstour erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender Kontroversen über die Teilnahme Israels. Nach der letzten Ausgabe in Basel, bei der Israel nur knapp am Sieg vorbeischrammte, wurde die Kritik lauter. Grund dafür sind vor allem die hohen Opferzahlen im Gazastreifen. Zudem werfen Kritiker dem Land vor, bei der Ausgabe 2025 die Publikumsabstimmung beeinflusst zu haben.
Mehrere öffentlich-rechtliche Sender – darunter jene aus Spanien, Irland, Island, den Niederlanden und Slowenien – kündigten an, nicht am Wettbewerb teilzunehmen. Auch der ESC-Sieger von 2024, Nemo, gab aus Protest seine Trophäe zurück.
Trotz der politischen Spannungen meldete die EBU eine sehr hohe Nachfrage: Die Tickets für die Halbfinals und das Finale seien beim Start des Online-Verkaufs am Dienstag in kurzer Zeit ausverkauft gewesen. (belga/calü)

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