[Video] Ryanair setzt Drohung um: Billigflieger streicht 1,1 Millionen Sitzplätze in Belgien

<p>Ryanair-Chef O'Leary nennt die steuerlichen Maßnahmen in Belgien „dumm“ und „lächerlich“.</p>
Ryanair-Chef O'Leary nennt die steuerlichen Maßnahmen in Belgien „dumm“ und „lächerlich“. | Foto: belga

Hintergrund der Entscheidung sind steuerpolitische Maßnahmen auf nationaler und lokaler Ebene. Die Föderalregierung hatte Ende 2025 beschlossen, die Flugticketsteuer ab dem Jahr 2027 auf zehn Euro pro Passagier anzuheben. Zusätzlich führt die Stadt Charleroi bereits ab diesem Jahr eine neue Abgabe von drei Euro pro Fluggast ein, die direkt den Flughafen betrifft.

O'Leary übte scharfe Kritik an den Beschlüssen. Die Maßnahmen seien „dumm“ und „lächerlich“ und würden den Luftverkehr unnötig verteuern, sagte der Ryanair-Chef. Sein Unternehmen werde seine Kapazitäten stattdessen in Länder verlagern, die ein wettbewerbsfreundlicheres Steuerumfeld böten.

Auch im Jahr 2027 will Ryanair weitere 1,1 Millionen zusätzliche Sitzplätze streichen, falls die Föderalregierung die Erhöhung der Flugticketabgabe nicht rückgängig macht. (belga/gz)

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