In der Wallonie und in Brüssel engagierten sich insgesamt 105.099 Menschen, die ein oder mehrere Male Blut, Plasma oder Blutplättchen spendeten. Besonders erfreulich: 17.486 Personen nahmen erstmals an einer Spendeaktion teil. Frauen waren dabei leicht in der Mehrheit (54.465) gegenüber 50.634 Männern. Die aktivste Altersgruppe bilden laut Statistik die 30- bis 59-Jährigen.
Auch in Flandern wuchs die Zahl der Spender: 131.066 Menschen gaben dort im vergangenen Jahr Blut, darunter 22.011 Neuspender.
Plasma-Spenden deutlich gestiegen
Besonders stark legten im Süden des Landes die Plasma-Spenden zu. Mit 48.202 Spenden wurde ein Plus von 10,5 Prozent verzeichnet. Anders sieht es bei den Thrombozyten-Spenden (Blutplättchen) aus: Hier ging die Zahl auf 8.236 Spenden zurück – ein Minus von 12 Prozent.
Trotz der positiven Entwicklung schlägt das Rote Kreuz Alarm: Die Blutreserven seien derzeit „unzureichend“, die Plasmabestände sogar „deutlich unzureichend“. Die Organisation ruft daher dringend dazu auf, neue Termine zu vereinbaren und Blut oder Plasma zu spenden. (belga/calü)

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