Jashari war als Strippenzieher im Mittelfeld ein wichtiger Baustein in der vergangenen Saison bei Club Brügge, führte sein Team zum Pokalsieg und zur Vizemeisterschaft. Im August wechselte der Schweizer zum AC Milan. Er setzte sich mit 351 Stimmen gegen seine beiden Ex-Kollegen Hans Vanaken (304) und den favorisierten Christos Tzolis (243), dessen Seitfallzieher immerhin zum Tor des Jahres gekürt wurde, durch.
Status Quo indes bei den Frauen, wo Mariam Toloba (51 Stimmen) und Hannah Eurlings (47) nicht den Hauch einer Chance gegen Tessa Wullaert (189) besaßen. Die Stürmerin von Inter Mailand gewann den Goldenen Schuh zum dritten Mal in Folge und machte insgesamt das halbe Dutzend voll.
Als Trainer des Jahres wurde Sébastien Poccognoli ausgezeichnet – knapp ein Dreivierteljahr nach dem Meisterstück und der Premierenqualifikation zur Champions League mit Union Saint-Gilloise. Trotz seines Wechsels zur AS Monaco im September setzte er sich gegen Nicky Hayen (Club Brügge, nun Genk) und Wouter Vrancken, der Sint-Truiden aus dem Abstiegskampf Richtung „Champions Play-offs“ führte, durch.
Schöner Moment beim Torhüter des Jahres: Ein sichtlich emotionaler Anderlechter Colin Coosemans erhielt die Trophäe aus den Händen seiner Kinder und seiner Mutter. Zum Nachwuchskicker des Jahres und zum besten Belgier im Ausland avancierten Nathan De Cat und Romelu Lukaku, während Philippe Albert, Michel Preud´homme und Ehrengast Kevin De Bruyne in die „Hall of Fame“ aufgenommen wurden. (tf)

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