Gruppe Euregio-Wollroute erinnert an kulturelles Erbe

<p>Das Foto zeigt die Partner der Arbeitsgruppe bei der Buchvorstellung in Verviers. Von links: Josef Weber (Stadtmuseum Eupen), Iris Goffart (Stadtführerin-Mitarbeiterin Arbeitsgruppe), Georg Kremer (ehemaliges Mitglied der Arbeitsgruppe), Alexandre Loffet (stellvertretender Bürgermeister von Verviers), Detlef Stender (Direktor LVR-Industriemuseum-Euskirchen), Marion Decker (Projektmanagerin Tourist Info Eupen/RSM), Jochen Buhren (Vorsitzender Textilmuseum-Tuchwerk Aachen), Régine Pauquet (Projektmanagerin Aqualaine) und Michèle Corin (Direktorin Aqualaine).</p>
Das Foto zeigt die Partner der Arbeitsgruppe bei der Buchvorstellung in Verviers. Von links: Josef Weber (Stadtmuseum Eupen), Iris Goffart (Stadtführerin-Mitarbeiterin Arbeitsgruppe), Georg Kremer (ehemaliges Mitglied der Arbeitsgruppe), Alexandre Loffet (stellvertretender Bürgermeister von Verviers), Detlef Stender (Direktor LVR-Industriemuseum-Euskirchen), Marion Decker (Projektmanagerin Tourist Info Eupen/RSM), Jochen Buhren (Vorsitzender Textilmuseum-Tuchwerk Aachen), Régine Pauquet (Projektmanagerin Aqualaine) und Michèle Corin (Direktorin Aqualaine). | Foto: privat

Eupen

In den vergangenen 300 Jahren waren Aachen, Eupen, Euskirchen, Monschau, Vaals und Verviers zutiefst von Wolltuchproduktion geprägt.

Bereits seit dem 18. Jahrhundert gab es in der Region, die heute als Euregio Maas-Rhein zusammenarbeitet, eng verknüpfte wirtschaftliche Aktivitäten. Die Know How, das Kapital und die Fachleute zur Wolltuchherstellung kannten keine Grenzen.

Heute gibt es in der Dreiländerregion kaum noch Tuchproduktion, doch zahlreiche Bauten, Denkmale und Museen dokumentieren deren Geschichte. Die Arbeitsgruppe Euregio-Wollroute erinnert grenzüberschreitend an dieses verbindende kulturelle Erbe.

Der Fotograf Willi Filz hat 2018 die herausragenden Zeugnisse der Wolltuchtuchgeschichte liebevoll ins Licht gesetzt. Die Wanderausstellung wird in jeder Partnerstadt präsentiert.

Bis zum 18. Mai befindet sie sich im Touristenzentrum für Wolle und Mode (CTLM) in Verviers. In Eupen wird sie ab Oktober im Stadtmuseum präsentiert.

In Verviers trafen sich am Wochenende 27. und 28. April die Mitglieder der Arbeitsgruppe, um die neue Broschüre vorzustellen, die die architektonischen und musealen Schätze die große Ära der Wolle in Aachen, Eupen, Euskirchen, Monschau, Vaals und Verviers auf 48 Seiten reich bebildert vorstellt. Die Broschüre ist kostenlos bei den Partnern der Wollroute erhältlich: Tourist-Info Eupen, Stadtmuseum Eupen

Die fotografische Dokumentation und die Produktion der Broschüre wurden gefördert durch das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) und die Provinz Lüttich.

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