Schweizer Behörden haben nun auch alle verletzten Überlebenden der Brandkatastrophe im Skiort Crans-Montana identifiziert und die Zahl der Betroffenen leicht nach unten korrigiert. Es handle sich um 116 Personen, von denen 83 in Kliniken behandelt würden, teilte die Polizei des Kantons Wallis am Montag mit.
Nach dem Feuer in einer Bar war ursprünglich von insgesamt 40 Toten und 119 Verletzten die Rede gewesen. Inzwischen habe sich herausgestellt, dass drei Patienten irrtümlich mit dem Inferno in der Silvesternacht in Zusammenhang gebracht worden waren, hieß es von der Polizei.
Keine Deutschen verletzt oder gestorben
Bei den Verletzten handelt es sich unter anderem um 68 Menschen aus der Schweiz, 21 aus Frankreich, 10 aus Italien und 4 aus Serbien.
Die Identifizierung der Toten wurde bereits am Sonntag abgeschlossen. Mehr als die Hälfte waren Schweizer. Auch eine junge Frau aus der Provinz Wallonisch-Brabant starb. Die meisten Opfer waren junge Menschen, darunter viele Teenager. Am Freitag wird in der Schweiz ein Trauertag abgehalten.
Das Inferno wurde nach bisherigen Ermittlungen durch eine funkensprühende Partyfontäne ausgelöst, die Schaumstoff an der Decke in Brand setzte. Gegen die beiden Betreiber der Bar wird unter anderem wegen fahrlässiger Tötung ermittelt. (dpa/calü)

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