Dabei handelt es sich um spontane Hinweise, die meist anonym eingehen. Nach Angaben der Finanzverwaltung werden alle Meldungen systematisch geprüft und erneut überprüft. In vielen Fällen seien sie jedoch nicht verwertbar, weil sie keine konkreten Informationen enthielten oder schlicht irrelevant seien. Rückmeldungen an die Hinweisgeber gibt es grundsätzlich nicht.
Zugleich betont das Finanzministerium, dass man nicht auf solche Anzeigen angewiesen sei, um die eigene Arbeit zu erledigen. Eine offizielle „Hotline“ existiere im Steuerbereich nicht – anders als etwa bei der Sozialversicherung. „Es handelt sich um ein Randphänomen“, heißt es dazu. „Einige 1.000 Meldungen stehen mehr als 7,2 Millionen Steuererklärungen zur Personensteuer gegenüber.“ (belga/calü)

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